Heute möchte ich mal meinen Test des neuen Online Store für die Office Web Apps beschreiben. Dabei bin ich als “DAU” vorgegangen, um einfach mal die Benutzerfreundlichkeit zu sehen bzw. darzustellen. Meiner Meinung nach immer eine gute Gelegenheit nach “Denkfehlern” zu suchen. Daher sind die folgenden Schritte auch eher bebildert.

Erster Start

Ausgehend aus dem Office 365 Preview kommt man über die obere Navigationsleiste in den Store und wird automatisch mit dem angemeldeten Benutzer aus “microsoftonline.com” authentifiziert.

Leider vergisst der Shop dann sofort die Authentifizierung 😉

Daher werde ich nun direkt aus dem SharePoint heraus den Shop aufrufen…

Dazu muss man in die Admin Seite gehen…

Vor Beginn der nächsten Aktivitäten muss ein “App Catalog” angelegt werden. Für den normalen Benutzer ist es möglich, die ausgewählten Informationen direkt zu übernehmen. Sollte der App Catalog in einem Unternehmen eingesetzt werden, sollte hier eine kleine Planung vorab geschehen. Immerhin geht es hier auch um Lizenzverwaltung. In größeren Unternehmen kann es notwendig sein, eine kommerzielle Trennung zwischen verschiedenen Legaleinheiten durchzuführen.

 

 

 

 

Nach Erstellung des App Katalogs wird man gleich in dem Online Shop umgeleitet.

Hier habe ich dann mal die Facebook App ausgewählt (und später noch viele mehr :-) )

 

 

 

Wenn die Integration in dem Web App catalog erfolgreich war, steht diese nun in jeder Seite / Site Collection auch zur Verfügung.

 

 

 

Nach der Auswahl, das der Sitebesitzer dieser App vertraut, erscheint anschließend die App unter “Site Contents”.

 

Hier muss die App aktiviert werden und kann nach Bedarf aktualisiert werden.
In der Facebook App gibt es zwei Stellen, die sind mit Informationen der Facebook Entwickler vorbelegt (z.B. “Facebook Like Box”), diese sollte man anpassen.

 

 

 

Nach dem Aktivieren der App muss die gewünschte Seite bearbeitet werden.

 

 

 

Und man fügt dann wie gewohnt über die “WebPart Verwaltung” die App hinzu. Hier kommt dann auch der Punkt, an dem auffällt, das “falsche” Daten angezeigt werden.

 

Nach der Änderung, wird die Verbindung zu Facebook wie gewohnt aufgebaut.

Ich persönlich vermisse aber die Möglichkeit, noch mehr Facebook Daten (OpenGraph) hinzuzufügen. Es gibt zwar die Option, die drei Angaben hinzuzufügen, aber keine Möglichkeiten, eigene Felder zu definieren, um z.B. die App ID zu bestimmen oder ähnliches. Aber es ist ja nur ein Preview und vielleicht ändert sich das noch.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass für jemanden, der sich mit Internet beschäftigt hat, die Vorgehensweise als nicht schwieriger darstellt, als bei einem WordPress ein Plugin zu installieren. Bisher sieht das doch ganz gut aus. :-)

Grüße
Michael

 

 

 

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